Prager Frühling - Magazin für Freiheit und Sozialismus

Cafe Wallstreet

    22.10.2009: Siebenundzwanzig Thesen zum Kommunismus
    Krise und Ereignis
    Das Magazin "prager frühling" dokumentiert die 27 Thesen, nach denen der Aktivist und Philosoph Thomas Seibert seine neueste Untersuchung "Krise und Ereignis" gliedert. "Seibert denkt den Kommunismus als wirkliche Bewegung und erörtert die Möglichkeit militanter Subjektivität." (VSA-Verlag) Text lesen
    Thomas Seibert
    30.09.2009: Transformationsprojekte entwickeln!
    Plädoyer für eine revolutionäre Reformpolitik
    Der folgende Blick auf die aktuelle Wirtschaftskrise geht aus vom Jahr 1968. Aus dieser historischen Position, ihren Folgen und den Fehlern der Linken, ergibt sich Aufschlussreiches für eine neue, transformatorische Linke. Wie könnte radikale Realpolitik heute aussehen? Was würde es also bedeuten, „alle Verhältnisse so zu betrachten, wie sie sich vom Standpunkt der Erlösung aus darstellten“ (Adorno) und – das ist letztlich entscheidend - dies in politische Praxis umzusetzen? Der drohende Kollaps des Finanzsystems macht dies heute zu einer praktischen Frage. Text lesen
    Bernd Barenberg
    06.05.2009: Agenda 2009: Menschen statt Profite
    Wir zahlen nicht für Eure Krise – für eine solidarische Gesellschaft
    Die Demonstrationen am 28.3. in Berlin und Frankfurt waren ein erfolgreicher Auftakt für die Krisenproteste. Die Lücke einer Stimme von links in den Auseinandersetzungen um die Krise konnte kurzzeitig geschlossen werden. Die Kooperation von Gewerkschaftslinken, Attac, Linkspartei, Sozialprotesten und antikapitalistischen Bewegungen war nicht ohne Schwierigkeiten, könnte aber in der derzeitigen Situation das Vakuum füllen und in der Öffentlichkeit für einneues gesellschaftliches Projekt stehen. Einzelnen Akteuren wird es kaum gelingen, die Wahrnehmung von Teilbereichsvertretungen zu überwinden und über politische Spektren und soziale Unterschiede hinweg Menschen für verschiedene Formen von Protesten und Aktionen zu mobilisieren. Ein Teil des Berliner Vorbereitungskreises für die Demo hat deshalb eine 'Agenda 2009' als Vorschlag für die weiteren Krisenproteste entwickelt. Dabei geht es u.a. darum, die Verbindung von konkreten Forderungen und Alternativen mit Kapitalismuskritik so auszugestalten, dass die Interessen breiterer Bevölkerungsteile aufgegriffen werden. Denn nach wie vor gibt es für die Definition der Krise und die Legitimität von Alternativen eine relative Offenheit, die genutzt werden sollte, um die Kräfteverhältnisse zu verschieben. Text lesen
    06.05.2009: Krise bei Kaffee und Kuchen
    Linkes Schwächeln im Kampf um die Deutungshoheit
    Noch sitzen wir in unseren beschaulichen Wohnzimmern und können über die Krise philosophieren. Wie immer ist es eine Minderheit, die um die Deutungshoheit über die Krise ringt. Die Mehrheit will aber dennoch nicht so richtig an die Schreckensszenarien glauben. Während in den Detroiter Arbeitervierteln vorsorglich Kartoffeln und Tomaten angebaut werden, liegen die Westeuropäer/-innen noch in der wärmenden Frühlingssonne. In Talkshows werden lächelnd bei Kaffee und Kuchen Ursache und Wirkung diskutiert und zur Abwechslung wird ab und zu mal ein Taz-Redakteur eingeladen. Text lesen
    Susanne Götze
    06.05.2009: Die „Umweltprämie“ – Fortsetzung des neoliberalen Finanzmarkt-Kapitalismus mit anderen Mitteln
    Auswege aus der Krise des Neoliberalismus und die „Umweltprämie“
    Schon lange waren sich Unternehmerverbände, Gewerkschaften und Regierung nicht so einig wie im Moment der Krise: die deutsche Industrie muss verteidigt werden. Gemeinsam wurde in kürzester Frist für den bedrohtesten Industriezweig, den Automobilbau, eine Lösung gefunden: Die „Umweltprämie“, beschlossen im Rahmen des Konjunkturpakets II der Bundesregierung vom 14. Januar 2009. Hatte IG Metall noch 3000 Euro für das Abwracken eines Altautos gefordert, so waren es am Ende „nur“ 2500 Euro. Dies ist mehr als das Siebenfache des Hartz-IV-Regelsatzes. Text lesen
    Michael Brie
    19.03.2009: Sagen, was ist
    Linke Aufgaben in Zeiten der Krise
    Eine Frage, die aktuell in den Medien rauf und runter behandelt wird, lautet: Warum profitiert DIE LINKE nicht von der Krise? Nun, so kann man einen Erfolg auch klein reden. Natürlich profitiert DIE LINKE von der Krise – und zwar inhaltlich. Doch das ist kein Grund nachlässig zu werden. Was jetzt gefragt ist, ist gründliche Analyse und eine Verständigung über linke Herausforderungen und Aufgaben, denen sich DIE LINKE jetzt stellen muss. Dafür werden im Folgenden sechs Vorschläge unterbreitet. Text lesen
    Katja Kipping
    15.11.2008: Weiter so - oder Krise als Chance?
    Gewerkschaften in der Weltwirtschaftskrise
    Hilflos, kopflos, wehrlos – so der prägende Eindruck des bisherigen Agierens bzw. Schweigens der Gewerkschaften angesichts der Krise. Wirtschaftsinteressen diktieren unangefochten die Agenda des globalen Krisenmanagements, in dem jetzt die Weichen neu gestellt werden. Gewerkschaften spielen auf dieser Bühne keine Rolle. Im Folgenden sollen die absehbaren Folgen für die Lohnabhängigen, die bisherigen Reaktionsmuster der Gewerkschaften sowie mögliche strategische Auswege beschrieben werden. Text lesen
    Bern Riexinger/Werner Sauerborn
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